Homepage Forum Mailingliste  
Kopfleiste
 
 
  Bildschirm anpassen?
  Seite vergrößern
  Automatisch anpassen
 
 
 
Login ist zur Zeit nur für Administratoren möglich. (weitere Info)
-
Home
Impressum
-
Information
Soziale Phobie
Symptome
Fallbeispiele
Soziale Defizite
Freunde finden
-
Therapie
Therapie
-
Selbsthilfe
SHGs
Gruppe finden
Kontaktstellen
-
Treffpunkt
Betroffenensuche
Forum
-
Ressourcen
Druckschriften
Links
 
   
 
 
Soziale Phobie / Schüchternheit
 
Was ist Soziale Phobie?
 
Regelmäßig wiederkehrende Ängste, Hemmungen und Scham
- bei Begegnung und Interaktion mit Menschen
- vor dem Auftreten und Sprechen in der Öffentlichkeit und in Gruppen
 
Mit Furcht vor:
- Beobachtung
- Bewertung
- Ablehnung
- Versagen
- Blamage
 
Die Ängste und Hemmungen können beim Kontakt mit Menschen beiderlei Geschlechts auftreten, nur mit Menschen eines bestimmten Geschlechts oder auch auf bestimmte Personenkreise (z.B. Vorgesetzte) begrenzt sein. Je nach Intensität und Ausprägung werden soziale Situationen entweder vermieden oder nur mit unangenehmen Gefühlen und Gedankenbildern (wie z.B. "ich bin uninteressant" oder "die anderen lachen über mich") überstanden. Viele Betroffene fürchten außerdem, daß Mitmenschen auf ihre Ängste und auf die damit verbundenen Auswirkungen (wie Erröten, Zittern, Schwitzen, ...) aufmerksam werden könnten.
 
 
Wie entsteht soziale Phobie?
 
Zur Entstehung einer sozialen Phobie tragen Veranlagung, erlernte Verhaltensweisen und Lebensumfeld in unterschiedlichem Zusammenspiel bei.
 
 
Wenn Schüchternheit krankhaft wird
 
Die Allgemeinheit versteht unter dem Begriff Schüchternheit zumeist die vielverbreitete, normale Unsicherheit im sozialen Umgang, die je nach Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt ist. In der Regel verschwindet diese Unsicherheit nach wiederholten sozialen Kontakten ganz von selbst.
 
Schüchternheit kann aber auch stärkere Ausmaße annehmen, so daß sich die Betroffenen nur in Kontakt mit anderen begeben, wenn es zwingend notwendig wird, z.B. um wichtige Dinge zu erledigen. Extreme Schüchternheit ist aber noch keine soziale Phobie. Erst wenn die Angst so groß ist, daß soziale Kontakte vermieden werden oder nur unter starken Ängsten oder mit Hilfsmitteln (z.B. Medikamente oder Begleitpersonen) durchgestanden werden können, spricht man von einer sozialen Phobie.
 
Um von einer sozialen Phobie betroffen zu sein, muß man nicht schüchtern sein. Durch den mangelnden Kontakt zu Mitmenschen und die dadurch fehlende Möglichkeit Verhalten in sozialen Situationen zu erlernen, begünstigt extreme Schüchternheit jedoch die Entstehung einer sozialen Phobie.
 
 
Weitere Informationen
 
Es gibt noch andere Krankheitsbilder, die in einigen Punkten der sozialen Phobie ähneln:
- Ängstliche vermeidende (auch vermeidend-selbstunsichere) Persönlichkeitsstörung
- Schizoide Persönlichkeitsstörung
- Schizotypische (auch schizotype) Persönlichkeitsstörung
 
 
Impressum | Rechtliche Informationen | Datenschutzerklärung | Versionshistorie | Fehler melden
Version 1.10 / 24.08.2010 / © 1999-2010 Dietmar Sovonja, alle Rechte vorbehalten.